ER HASST MICH, HASST MICH NICHT,
... ER LIEBT MICH

Die dreizehnjährige Britta ist ihrem Kinderzimmer eigentlich schon längst entwachsen. Eingezwängt von Postern, Hausaufgaben und nörgelnder Mutter ist ihr Zimmer mit den alten Schmusetieren für sie aber gleichzeitig der sichere Hafen. Dort wartet sie verzweifelt auf eine Nachricht von Fred, der aber todsicher gestern mit Jutta in der Disco war und sie hat sitzen lassen. In der Zwischenzeit holt sie sich Rat bei ohrenbetäubenden Schlagern, die alle die Antwort auf die Frage zu wissen scheinen: die weiche Linie: sich aufgeben, werben, alles tolerieren, es immer noch mal versuchen. Oder: die harte Linie: Scheiß drauf, es gibt noch mehr Typen, ich hab keine Gefühle. Haß oder Liebe?

Kurz bevor sie hysterisch zu werden droht, werden die Zuschauer gefragt. Sie finden im Laufe der Aktion andere Weisheiten als die Schlager von Matthias Reim und der Ärzte. Sie machen Britta Mut zum genauen Nachgucken, bei sich, bei Fred und bei der Freundschaft. Sie wird wissen wollen, woran sie ist. Auf welcher Realität ihre Träume fußen. Die Zuschauer spielen ihre Vorschläge mit Britta, bringen ihre Erfahrungen mit Liebeskummer ein.

Copyright des Fotos bei : Bernd Hiepe

 

Das Wichtigste in Kürze:

Mitspieltheater für Teenies

Thema: Liebe und Gewalt

Zuschauerzahl: 20 bis 50 Jugendliche

Alter: 11 bis 16 Jahre

Spielfläche: drinnen, keine Bühne, im Kreis 4 m

Öko-Tarif: möglich

Dauer: 50 - 80 Minuten

Premiere: 30.11.93


Technisches Beiblatt:

"Er haßt mich, haßt mich nicht,... er liebt mich"

Publikum:
Teenies, möglichst eine feste Jugendgruppe oder eine Schulklasse, weil Mitspieltheater, das Teenies anregen will, etwas aus sich heraus zu gehen, dann eher sein Ziel erreicht.

Alter: 11 bis 15 Jahre

Zahl: Mindestens 20 Personen, höchstens 50 Personen.

Raum:
In Räumen mit guter Akustik (keine Turnhallen) von mindestens 40 qm,
Die Aktionsfläche ist 3 mal 3 m groß. Die Zuschauer sitzen im Kreis um die Aktionsfläche herum. Kein Podest, keine Bühne, keine Verdunkelung erforderlich.

Sitzgelegenheiten:
Auf Stühlen im Kreis

Technik:
Stromanschluß 220 V/15 Amp.- Ton- und Lichtanlage werden mitgebracht.

Gegenstände, die vom Veranstalter zur Verfügung gestellt werden müssen:
1 Tisch 80 x 120 cm, 80 cm hoch, 3 stabile Stühle

Dauer:
meist
90 Minuten

Auf- und Abbau:
Aufbau 120 Minuten. Abbau 45 Minuten.

Werbung:
3 Plakate A2 (Fotokopien) für Aufkleber geeignet, Presseinformation, Pressenotiz gratis
zusätzliches Werbematerial auf Bestellung, gegen Berechnung:
Plakat A2 Fotokopie 1.50 €
Fotos 2.50 e

Unterkunft / Catering:
1 EZ, vorzugsweise privat (sofern im Vertrag vereinbart), kleine Erfrischung angenehm

GEMA:
Die GEMA-Liste wird auf Wunsch zugesandt.

Öko-Tarif:
Öko-Tarif möglich


Presseinformation:

Er haßt mich, haßt mich nicht, ... er liebt mich.

ein Mitspieltheaterstück für Teenies von und mit Stefan Kuntz

Zum Inhalt:

Britta hat Liebeskummer. Sie weiß nicht, ob Fred sie noch liebt und ob sie ihn noch lieben soll, schließlich ist so gut wie sicher, daß er gestern mit Jutta in der Disco war. Außerdem ruft er nicht an.

Endlich klingelt es, aber es nicht Fred, sondern es sind Fred's Blumen - mit dem Blumendienst. Britta sitzt traurig da und zupft an den Blättern: ' er haßt mich, er liebt mich, ich hass ihn, ich lieb ihn ...'

Wie Britta aus diesem Dilemma herauskommt, schlagen ihr die zuschauenden Teenies vor. Und der Theaterdilldopp spielt mit ihnen ihre Vorschläge.

Zum Hintergrund und Thema:

Dies ist eine Theaterstück zum Thema Nummer 1. "Liebe". Erstaunlicherweise gibt es nicht viele Stücke, die dieses Thema ernst nehmen. Offensichtlich gibt es eine Scheu davor, sich anders als mit soap-operas dem Thema zu nähern.

Dadurch, daß ein 47-jähriger Fast-2-Meter-Mann die 12-jährige Britta Schneider spielt, entsteht eine Verfremdung die alles Schmalzige beiseite wischt und es möglich macht, zu den knallharten Details von Liebeskummer vorzudringen. Ziel ist es dabei vor allem, zu zeigen, daß jede(r) andere Möglichkeiten hat und findet, sein Selbstwertgefühl in solch einer Krise zu stabilisieren.



Zur Spielweise:

Gespielt wird die 12-jährige Britta Schneider von Stefan Kuntz (47).

Zunächst spielt Kuntz eine Szene, in der er den Zuschauern das Thema deutlich macht und sie fürs Mitspielen erwärmt.

Dann kann (muß aber nicht!) das Publikum der Hauptfigur Britta Vorschläge machen, und alle diese Vorschläge werden ohne Wertung gespielt, aber nicht wie in einem Rollenspiel nebeneinandergestellt, sondern als Geschichte miteinander verbunden.

(thd/sk)

Autor & Spieler: Stefan Kuntz

Premiere: 30.11.93 in Sundern

 


Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 28. Jan 2004

Sie wurde freundlicherweise durch gestaltet

Künstlerberatung Stefan Kuntz